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Aneurysma

Hartwig's Geschichte 3

09.04.2008
ABC

Mit dem „ABC“ habe ich relativ früh wieder angefangen. Ich habe darüber auch schon berichtet. Am Anfang hat es relativ lange gedauert bis ich allein eine Seite fertig gebracht habe. Mit der Zeit ging natürlich alles besser. Aber es war insgesamt schon eine mächtige Geduldsprobe. Heute mache ich in der Regel einmal pro Woche noch das „ABC“ in verschiedenen Varianten. Im folgendem ein paar Beispiele um das Ganze zu verdeutlichen: 
abcdefghijklmnopqrstuvwxyz
zyxwvutsrqponmlkjihgfedcba
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
ZYXWVUTSRQPONMLKJIHGFEDCBA
acegikmoqsuwy
BDFHJLNPRTVX
Mal mit der Hand geschrieben, mal mit dem Rechner. Wie gesagt im Moment nur noch einmal pro Woche. Aber ich merke noch immer wie ich an manchen Stellen ins Stocken gerade. Da dauert es dann manchmal zwei bis drei Minuten bis ich den richtigen Buchstaben habe. 

11.04.2008
Uhr

Das Uhr stellen war nicht nur am Anfang schwer. Heute gehen die vollen Stunden einigermaßen problemlos. Aber zu Beginn war selbst das Stellen voller Stunden mit Problemen verbunden. In der Zwischenzeit geht das Stellen auf eine viertel Stunde relative problemlos, also 0:00, 0:15, 0:30, 0:45, 1:00, 1:15, 1:30, 1:45, 2:00, usw. Wenn ich aber eine nicht digitale Uhr auf die Minute genau stellen muss und auch noch die Uhrzeit benennen muss, dauert der ganze Vorgang schon seine Zeit.

13.04.2008
Bilder benennen

Hier wieder eine Übung aus Cogpack. Die Aufgabe des Benutzers ist es 14 Bilder zu benennen. Jedes Bild muss man selbst benennen. Man kann Buchstaben und Zahlen nehmen. Wie gesagt der erste Teil der Übung ist es selbst einen Namen für jedes Bild zu erstellen. Man muss dabei versuchen sinnvolle Namen für jedes Bild zu finden, beispielsweise wird ein Bergkette gezeigt, die man dann als „Bergkette“ benennt. Oder ein anderes Bild, eine Wüste das man dann als „Wüste“ bezeichnet. Im ersten Moment denkt man, dass ist ja überhaupt nicht schwer. Aber im Regelfall sind die 14 Bilder einer Serie von der Thematik her sehr ähnlich, man hat also z.B. 14 Bergketten denen man eigene Namen geben muss. Man muss also einen Zusammenhang zwischen einem Bild und dessen Namen erstellen. Dann sind alle Vorarbeiten geleistet. In der eigentlichen Übung bekommt man dann ein Bild und hat dann 14 Namen zur Wahl. Man muss dann bestimmen welches Bild das Dargestellte war. Am Anfang dachte ich, dass das Ganze sehr einfach ist. Aber durch die Tatsache, dass alle Bilder einer Kategorie relativ ähnlich sind, ist es doch – zumindest für mich – sehr, sehr schwierig. 

15.04.2008
Auf- und Abzählen

Das folgende ist wieder eine Übung, die ich versuche parallel zu machen. Wenn ich mit dem Hund spazieren gehe, dann lasse ich einerseits meinen Gedanken freien Lauf, d.h. ich denke nach, und andererseits versuche ich parallel zu zählen. Ich zähle in beide Richtungen zuwischen -100 und 100. Dabei mache ich unterschiedlich große Schritte. Eine Reihe mache ich immer mit einer Schrittweite, also z.B. -100, -93, -86, -79, -72, -65, -58, -51, -44, -37, -30, -23, -16, -9, -2, 5, 12, 19, 26, 33, 40, 47, 54, 61, 68, 75, 82, 89, 96, 103. Und dann in der Gegenrichtung „5“ als Schrittweite. Also 100, 95, 90, 85, 80, 75, 70, 65, 60 usw. Irgendwann werde ich dann noch größere Schrittweiten wählen und auch größere Bereiche wählen.

18.04.2008
Parallel

Ich versuche im Moment verstärkt wieder Sachen parallel zu machen. Angefangen habe ich z.B. Buchstaben aufzuschreiben und dabei parallel zu zählen. Ich mache dabei eine Seite mit einem Buchstaben und Zähle parallel dabei zwischen 0 und 9 in beide Richtungen. Das ist eine einfache Übung um wieder mehrere Sachen gleichzeitig zu machen.

20.04.2008
Lebewesen

Ich habe vor einiger Zeit angefangen im Internet Bilder von Lebewesen, also Tiere, Pflanzen und Früchten zusammen zu stellen. Momentan mache ich dann eine Slideshow und benenne die Lebewesen. Das benennen erfolgt entweder über den Rechner oder ganz einfach schriftlich. Mein Ziel ist es letztendlich selbst wieder ein Computerprogramm in C++ zu schreiben und dort auch die Benennung auszuführen. Aber bis zu diesem Ziel ist es noch ein weiter Weg. 

22.04.2008
Der Schneebesen 1

Ich beobachte seit einigen Wochen folgendes Phänomen bei mir: Ich kann Wörter problemlos aussprechen. Wenn ich mir aber die Zeit nehme, darüber nachzudenken was dies eigentlich ich, dann merke ich, dass ich das Wort zwar aussprechen kann, aber nicht weiß, was es eigentlich ist. Ein Beispiel hierfür ist der Schneebesen. Das Wort kommt bei mir problemlos aus dem Mund. Wenn ich dann aber darüber nachdenke was das eigentlich ist, dann merke ich, dass ich das gar nicht weiß. Also das Wort ist mir bekannt, nicht aber seine semantische Bedeutung. Das Wort Schneebesen ist nicht nur ein Einzelfall, sondern es gibt da eine Vielzahl von Wörtern, deren semantische Bedeutung mir abgeht. Das war während meiner Krankheit nicht immer so, sondern da hat mir lange Zeit der Wortschatz komplett gefehlt. Erst in den letzten Wochen scheint da ein Knoten geplatzt zu sein. Das Wort ist wieder da, aber mir fehlt noch immer seine semantische Bedeutung.

24.04.2008
Der Schneebesen 2

Aber auch das Umgekehrte ist bei mir sehr häufig der Fall. Da kann ich mit meinem noch immer bescheidenen Wortschatz eine Sache ausführlich beschreiben, aber ich komme nicht auf das Wort. Keine Frage, das passiert allen, aber es kommt bei mir seit meiner Krankheit wesentlich häufiger vor als früher. Ein Beispiel ist das Wort „Eimer“. Ich kann das Wort genau beschreiben, teilweise mit vielen Details, aber mir fehlt das Wort. 

26.04.2008
Rechenzeichen

Ich habe immer noch Schwierigkeiten wenn ich mein Gehirn zwischen verschiedenen Sachen umschalten muss. Wenn ich z.B. eine Rechenaufgabe mache, fällt es mir immer noch schwer zwischen Zahlen und dem Rechenzeichen umzuschalten. Da merke ich richtig wie etwas in meinem Kopf „klack“ macht. Es dauert dann seine Zeit bis ich von einem Modus in den anderen geschaltet habe. Autonummern ist ein anderes Beispiel, dass ich schon einmal genannt habe. Auch hier besteht das Problem darin, zwischen den verschiedenen Modi umzuschalten. Also z.B. B – LM – 7249, zuerst das „B“ für Berlin, dann „LM“, das ist mehr oder minder dem Zufall überlassen und dann die Umstellung auf Zahlen „7249“. Das Umstellen von Buchstaben nach Zahlen dauert hier am längsten.

28.04.2008
Auswendig Lernen

In den letzten Wochen habe ich sehr, sehr viel mit den Zahlen gemacht. Diese fand innerhalb des Bereichs zuwischen „-100“ und „100“ statt. Dabei mache ich meistens Laufen, Inline-Skaten und Fahrradfahren „parallel“ dazu. Ich zähle in alle Richtungen und benutze Additionswerte zwischen „1“ und „9“. Hier ein Beispiel um mein Zählen etwas zu verdeutlichen. Ich beginne z.B. bei „-50“ und gehe dann weiter mit „-41“, „-32“ usw., ein anderes Mal fange ich mit „9“ an und gehe in „7er“ Schritten mit „16“, „23“ usw. D.h. also verschiedenen Startsequenzen und Startwerte im Bereich. Einfach um wieder Sicherheit mit den Zahlen zu gewinnen.

30.04.2008
Learning by heart

Bei meiner Tochter habe ich mir etwas abgeschaut als es um das Lesen und das Nacherzählen einer Geschichte ging. Meine Tochter liebt es wenn sie eine Geschichte an mehreren Tagen immer wieder vorgelesen bekommt. Ich habe beispielsweise das Dschungelbuch bestimmt öfter als 100 Mal vorgelesen. Das Gute dabei ist, man lernt das Lesen neu. Am Anfang war das Lesen sehr stottern und teilweise abgehackt. Dadurch dass ich die Geschichte so oft gelesen habe, wird das Lesen immer flüssiger. Man weiß schon vorher was als nächstes kommen wird. Des weiterem wird das Gedächtnis geschult. An manchen Stellen überprüft man nur was man als nächstes zu Lesen bekommt. Ich habe inzwischen viel mehr Zeit mich auf die Betonung zu konzentrieren. Es ist natürlich klar, dass ich sobald ich etwas Unbekanntes lese, oft noch Schwierigkeiten habe. Aber auch das wird besser. Schritt für Schritt!

02.05.2008
Arbeitsvorgänge

Mein Arbeitsspeicher im Gehirn ist immer noch sehr schnell belegt. Wenn ich zum Beispiel in Microsoft Word etwas formatiere und noch weitere Sachen mache, dann merke ich gerade bei etwas komplexeren Sachen wie schnell ich am Limit bin. Arbeitsvorgänge die sich aus mehreren Schritten zusammensetzen, kann ich nur dann erledigen, wenn ich das nach einander bearbeite. Also wenn ich einen Vorgang habe, der sich aus den Schritten „A,B,C,D,E“ zusammensetzt denn muss ich erst „AB“ bearbeiten, eine kleine Pause einlegen und dann geht es mit „BC“, dann „CD“ usw. weiter. Es ist in den letzten Monaten etwas besser geworden, aber das ist Eindeutig ein Engpass bei mir. Ähnlich wie das bei dem Abarbeiten von Parallelen einträgen der Fall ist. 

04.05.2008
Größere Zahlenbereiche

Ich bin inzwischen mit dem Addieren etwas weiter gekommen. Bisher ging das ja zwischen „-100“ und „100“ ab. Jetzt habe ich angefangen zwischen -1000 und 1000 in alle möglichen Richtungen zu addieren. Den Starwert lege ich zwischen -1000 und 1000. Dann die Inkremente zwischen 1 und 9.

06.05.2008
Umschalten zwischen Groß- und Kleinschreibung

Die Vorgänge beim Schreiben sind inzwischen wesentlich verbessert. Was mir immer noch schwerfällt ist das Umschalten zwischen Groß- und Kleinschreibung. Schreibe ich einen Text nur in Groß- oder in Kleinschreibung geht das einigermaßen. Sobald ich aber Groß- und Kleinschreibung hinzufügen muss, dauert das Schreiben wesentlich länger. 

08.05.2008
Fahrrad-Trainer

Wir haben zu Hause einen Fahrrad-Trainer. Das macht mir einerseits Spaß und trainiert andererseits Körper und Geist. Das Geist trainieren geschieht dadurch, dass die Anzeige alle fünf Sekunden wechselt. Zuerst kommt die Uhrzeit, also zum Beispiel 25:35, 25:36 usw. Dann kommt die gefahrene Strecke in KM/h also 22:18, 22:19 usw. Dann kommen die gefahrenen Kalorien und zuletzt der Puls. Das Gute daran ist, dass die Ergebnisformate unterschiedlich sind. Also zuerst die Uhrzeit in Sekunden, dann die gefahrene Strecke in Kilometern, dann die Kalorien und zuletzt der Puls. Und das Ganze wechselt alle fünf Sekunden. Gerade das Umstellen der einzelnen Formate der einzelnen Ergebnisse fällt mir immer noch schwer. Aber es ist doch ideal: Lernen und Trainieren!

06.05.2008
Umschalten zwischen Groß- und Kleinschreibung

In der Zwischenzeit hat sich meine Rechtschreibung sehr verbessert. Was mir immer noch sehr schwer fällt ist das Umschalten zuwischen Groß- und Kleinschreibung. Wenn ich nur in groß oder nur in klein Schreibe geht es viel besser. Wenn ich dagegen zwischen Groß- und Kleinschreibung wechseln muss, dann habe ich damit Schwierigkeiten. Es fällt mir dann besonders schwer zwischen der Groß- und Kleinschreibung zu wechseln.

10.05.2008
Alles laut benennen

Ich verbringe meine Tage of damit alles laut zu benennen. Also alle Gegenstände wie Hund, Katze, Treppe, Kirche und Ofenrohr usw. Dabei versuche ich an möglichst viele unterschiedliche Orte zu gehen. Damit überprüfe ich was in meinem Wortschatz enthalten ist und was nicht. Inzwischen ist es, was die Substantive angeht schon relativ gut geworden. Manche Tage schreibe ich die Worte dann auch noch auf. Auf der Suche bin ich jetzt noch, was man mit Verben und Adjektiven macht.

12.05.2008
Kochrezepte

Ich bin und war auf der Suche nach Übungen für das Gedächtnis. Dabei bin ich unter anderem auf folgende Übung gestoßen: Kochrezepte auswendig lernen. Das Gute daran ich, dass man das in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden machen kann. Am Anfang macht man da Rezepte die sich nur aus wenigen Worten zusammensetzen. Wenn man dann weiter kommt, kann man dann den Schwierigkeitsgrad beliebig steigern. 

14.05.2008
Und wieder mal Mathe

Nachdem ich jetzt mit der Addition ganz gut weiter gekommen bin, beginne ich nun mit Subtraktion, Multiplikation und Division. Das wird sich sicher über einige Wochen oder Monate hinziehen, bis ich das geschafft habe. Auch hier gilt wieder der Faktor liegt im Bereich zwischen „1„ und „9“. Dann im weiteren Verlauf zuwischen 1 und 19. Aber das ist noch viel Zukunftsmusik. Das Ganze wird mich sicherlich einige Zeit geschäftig halten.

16.05.2008
Spiele

Manche Spiele muss man zusammen spielen, manche kann man aber auch alleine spielen. Der Vorteil der Spiele die man zusammenspielt ist die Kommunikation dabei. Man unterhält sich dabei und hat Spaß. Aber auch das will gelernt sein. Ich habe immer nach Schwierigkeiten, wenn sich mehrere Personen am Spiel beteiligen. Dann brummt mir ziemlich schnell der Kopf. Dazu noch mehr im nächsten Kapitel. Man kann aber auch einige Spiele alleine machen. So z.B. Memory oder Frage und Antwortspiele. Es wird eine Frage gestellt, wie zum Beispiel: „Was dient in Waschmitteln als Schaumdämpfer?“ und muss dann diese Frage beantworten. Die Antwort lautet hier übrigens: Seife. Man ist dann in diesem Fall alleine, aber man hat dann auch alle Zeit der Welt, die Frage zu beantworten.

20.05.2008
Stand der Dinge

Wie ist denn der Stand der Dinge. Es hat sich in den letzten Wochen und Monaten sehr, sehr viel getan. Ich bin sehr Dankbar dafür, dass es mir möglich ist wieder so viel lernen zu können. Im Bereich von Mathe, Schreiben und Lesen hat sich sehr, sehr viel getan. Es ist zwar immer noch weit davon entfernt „normal“ zu sein, aber es haben sich gute Fortschritte ergeben. Wie gesagt, Lesen, Schreiben und Mathe da hat sich sehr viel getan. Zwei Module an die ich noch immer nicht richtig herangekommen bin, ist dass parallele Denken und meine äußerst beschränkte Speicherkapazität. Ich habe noch immer keinen Weg gefunden um diese Beschränkung aufzuheben. Es ist zwar schon ein wenig besser geworden, aber die „großen Schritte lassen noch immer auf sich warten“. Aber ich kann nur betonen, dass ich über jeden Tag, den ich erleben darf, sehr, sehr glücklich bin.

01.06.2008
Kleine Probleme mit den Zahlen

An bestimmten Stellen des Zahlenraumes habe ich noch immer Probleme. So lange ich im Gedanken vor mich hinzähle geht das fast reibungslos. Es ist zwar noch immer sehr anstrengend, aber es geht doch sehr gut. Wenn ich dann aber auch noch die Wörter ausspreche, dann habe ich bei einigen Zahlen Probleme. Probleme habe ich bei den Zahlen „3“, „4“ und „9“. Besonders die „4“ ist davon sehr betroffen. Dabei geschieht folgendes. Im Gedanken habe ich die richtige Zahl, also z.B. die „4“. Wenn ich aber die Zahl ausspreche, dann kommt automatisch die „5“. Das ist eine komische Sache. Rechenoperationen im Gedanken laufen sehr gut, aber sobald ich die Zahl aussprechen muss, dann komme ich durch einander. 

03.06.2008
Ich glaube ich habe es ...

Ich glaube zu verstehen was mir da mit den laut ausgesprochenen Zahlen passiert ist. Wenn ich im Gedanken zähle, dann ist alles in Ordnung. Aber sobald ich laut ausspreche dann habe ich Probleme. Ich glaube den Grund zu wissen: Ich habe nur ganz zu Anfang Zahlen geübt. Also lesen und schreiben, aber wie gesagt nur ganz zu Beginn. Ich habe dann zwar immer beim Laufen gesprochen, aber sonst keine Schriftlichen Übungen gemacht. Ich werde jetzt auch wieder verstärkt schriftliche Übungen zu Zahlen machen. Na, denn mal sehen ob das des Rätsels Lösung ist ... 

05.06.2008
Buchstabenkombinationen

Das „ABC“ wird immer flüssiger. Jetzt habe ich auch angefangen das „ABC“ in verschiedenen Reihenfolgen zu bearbeiten. Was meine ich damit? Ich schreibe das „ABC“ in verschiedenen Reihenfolgen auf. Also standardmäßig

„abcdefghijklmnopqrstuvwxyz“, das ist die Standardvariante. Dann lasse ich einige Buchstaben aus:
acegikmoqsuwy oder
bdfhjlnprtvxz
aeimouy

und viele weitere Varianten. Die Buchstaben auslassen ist nicht zufällig, sondern nach einen bestimmten Schema. Also mal jeder zweite Buchstabe oder jeder fünfte Buchstabe. Ein andere mal fange ich nicht mit „a“, sondern mit einem anderen Buchstaben an. Mal vorwärts aber auch rückwärts, mal klein geschrieben, mal groß oder groß und klein in Abwechslung. Hierbei habe ich gelernt verschiedene Buchstabenvarianten zu schreiben. Gerade zu Beginn ist es mir sehr schwer gefallen. Da hat es schon gereicht das „ABC“ in unterschiedler Reihenfolge zu schreiben, also „zyxwvutsrqponmlkjihgfedcba“. Inzwischen hat sich das um einiges gebessert.

07.06.2008

Zahlen, Zahlen und Zahlen

Ich habe das Zählen jetzt schon einige Male erwähnt. Keine Frage, es wird immer besser. Auch der Zahlenbereiche sind inzwischen sehr weit ausgedehnt. Aber es ist immer noch weit davon entfernt automatisiert abzulaufen. Ich muss noch jedes „Mal“ suchen, bist ich die richtige Zahl habe. Ich merke zwar, dass das alles viel, viel schneller geht, aber es kostet mich immer noch eine gewisse Anstrengung. Das wird sich auch noch einige Zeit hinziehen. Aber wichtig ist, dass es von Tag zu Tag besser wird.

09.06.2008
Schreiben von Text

Es ist erstaunlich, wie sich das Schreiben von Text ändert, wenn man den Zeilenabstand ändert. Momentan ist es so, dass wenn ich einen normalen Zeilenabstand wähle und dazu die Schrift „Times Roman“ und einen Zeilenabstand von „1“ wähle, dann habe ich Probleme beim Lesen und Schreiben. Gerade beim Lesen ist das sehr ausgeprägt. Wenn ich etwas unkonzentriert bin, dann habe ich oft Schwierigkeiten zu finden, wo ich gerade bin. Ist der Zeilenabstand hingegen auf „2“ gesetzt, also doppelt so groß, geht das Lesen und Schreiben relativ problemlos. Das sind oft nur Kleinigkeiten, aber dann geht das Lesen ohne Probleme. Ich bin jetzt dabei den Schriftabstand wieder Schritt für Schritt zu verkleinern.

11.06.2008
Wörter komplettieren

Wenn ich Text schreibe, dann merke ich manchmal im nach hinein, dass ich ganz etwas anderes gelesen habe als was da wirklich steht. Erstaunlicherweise ist das oft bei einigermaßen kurzen worden der Fall. Wenn ich den Text lese, dann geht das normalerweise so, dass ich mir die erste Silbe des Wortes genauer ansehe, und dann versuche das Wort schnell zu komplettieren. Da überprüfe ich dann nur noch wenige Buchstaben des Wortes und nicht jeden Buchstaben. Dabei kommt es dann aber häufiger vor, dass ich das Wort nicht richtig schreibe. Die ausgesuchten Buchstaben sind zwar richtig, aber ich gehe davon aus, ein anderes Wort zu haben, als das was da eigentlich steht. Aber auch hier merke ich, dass sich das Ganze bessert. Wichtig ist für mich vor allem, dass ich es schaffe, konzentriert zu bleiben und auf diesem Wege es schaffe solche einfachen Fehler zu vermeiden.

13.06.2008
Mehrere Summanden

Je mehr Summanden ich an einer Rechnung beteilige, desto schwieriger fällt es mir die Aufmerksamkeit aufrecht zu halten. Also 15+32 ist noch relative leicht, 62+24+62 ist schon schwieriger. Wenn Rechnungen immer mit demselben Rechenzeichen gemacht werden, geht das Ganze inzwischen ganz gut. Sobald aber noch „Punkt vor Strich“ dazu kommt, komme ich im wahrsten Sinne des Wortes relativ ins Schleudern.

15.06.2008
Status beim Lesen und Schreiben

In den letzten Monaten hat sich sehr viel beim Lesen und Schreiben getan. Vor allem ist der Speicherbereich, den ich zur Verfügung habe, etwas angewachsen. Es ist immer noch weit davon entfernt normal zu sein, aber es hat sich da in den letzten Monaten einiges getan. Gerade was das Schreiben betrifft, hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan. War ich vor einigen Monaten noch einen Vormittag beschäftig eines der Kapitel hier zu schreiben, so schaffe ich das jetzt in 10 bis 15 Minuten. Auch mein Wortschatz hat sich in der Zwischenzeit sehr vergrößert. Während es am Anfang eine richtige Qual war, etwas zu schreiben, macht es inzwischen richtig Freude.  

16.06.2008
Eine kleine Pause

Nun ist es an der Zeit, dieses Buch abzuschließen. Ich werde hin und wieder einen Status-Bericht verfassen. Ich möchte mich bei Ihnen für Ihr Interesse bedanken. Mir hat das Schreiben sehr viel gebracht und auch sehr viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank für Ihr Interesse!!!

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