| Aneurysma |
Hartwig's Geschichte
2
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| 20.02.2008 |
| Schreiben von Zahlen |
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Noch einmal das Schreiben von Zahlen. Im
ersten Teil ging es mehr um das Lesen und Aussprechen
von Zahlen, und die Probleme die ich damit habe. Ein
ähnliches Problem habe ich mit dem Schreiben von Zahlen.
Wenn ich eine Zahl schreibe, dann schreibt man ja in der
aufsteigenden Reihenfolge. Also wenn ich die Zahl 172
schreibe, dann schreibe ich "1", dann
"7" und zuletzt "2". Wenn ich aber
die Zahl im Gedanken lese, dann geht zuerst die
"1", dann aber die "2" und dann am
Schluss die "7". Ich habe zuerst das Lesen
geübt. Das geht nun mehr oder minder auch einigermaßen.
Wenn ich aber nun eine Zahl schreiben muss, muss ich in
der Reihenfolge etwas umdenken. Da ich mir aber
das Lesen sehr intensiv eingeprägt habe, kommt beim
Aussprechen der Zahl im Gedanken die etwas verquere
"1", "2" und "7" ins Spiel
und es dauert ein wenig, bis ich das dann wieder hin
bekomme. Aber Übung macht ja den Meister. Also weiter
üben! Übrigens, auch beim Lesen der Englichen ist einiges
etwas verquer, zwar etwas weniger als im Deutschen, aber
doch etwas verquer. "zero", "one",
"two", "three", "four",
"five",
"six", "seven", "eight",
"nine" hier ist noch alles ok, aber dann geht
es wieder etwas verquer: "ten",
"eleven", "twelve", "thirdteen",
"fourteen", "fifteen", "sexteen",
"seventeen", "eighteen",
"nineteen", hier wieder die umgekehrte
Reihenfolge. Ab dann geht es wieder in der Reihenfolge
"twenty", "twenty-one",
"twenty-two" usw. Im Unterschied zum Deuschen
ist es aber "richtig" in der Reihenfolge. Also
während im Deutschen die Zahl "23" mit dem
"3" beginnt und dann mit der Zahl
"2" endet ("zwanzig"), geht es im
Englischen genau
umgekehrt "twenty-three".
Wenn man die Zählerei einmal gelernt hat, dann ist das
alles kein Problem, aber bis man es einmal kann, dauert
das eben seine Zeit.
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| 22.02.2008 |
| Im Wald |
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Ich war vor einigen Tagen mit meinem Vater
im Wald. Wir haben ausgeforstet. Das ist eine Tätigkeit,
die ich machen kann, da ich dabei keine große
Konzentration aufbringen muss, bzw. es ist eine
Tätigkeit für die meine Konzentration ausreicht. Das
hat auch Spaß gemacht. Es war an der frischen Luft und
im Wald war es angenehm warm. Ich haben meinen Gedanken
freien Lauf gelassen. Ich habe an den Wald gedacht und
wie schön es hier ist. Dann, auf einmal bin ich im
Gedanken stecken geblieben. Ich wollte mich erinnern was
ich sonst normalerweise immer mache. Also Lernen und
diese Geschichte aufschreiben. Ich bin für eine Stunde
einfach nicht daraufgekommen. Ich wusste zwar wo ich zu
Hause bin, bin aber eine geschlagene Stunde nicht darauf
gekommen, was ich eigentlich zu Hause immer mache. Ich
habe versucht alle Hebel in Bewegung zu setzen, aber
keine Chance. Erst nach einer Stunde bin ich dann
daraufgekommen, was ich normalerweise mache. Und dann
ging es auf einmal wieder wie von alleine. Es hat
einfach die richtige Gedächtnisstütze gefehlt,
zwischen dem was ich normalerweise tue, und dem was ich
an diesem Tag tat. An solchen Tagen wird mir noch mehr
als sonst bewusst, wie löchrig mein Gehirn immer noch
ist. Aber auch hier ist das Wichtige nicht aufzugeben
und versuchen die Situation zu lösen. Nicht krampfhaft,
aber auch nicht aufzugeben. Für mich war es eine
wichtige Erfahrung da durch zu kommen.
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| 24.02.2008 |
| Silben |
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Ich habe mich sehr lange mit Buchstaben
auseinander gesetzt. Einen Buchstaben geschrieben, einen
Buchstaben gelesen. Wie gesagt, im nachhinein kommt mir
das vor, als ware das ein Jahrzehnt gewesen. Und immer
noch habe ich dieses leichte Zögern, wenn es darum geht,
einen Buchstaben aussprechen zu müssen. Das ist alles
viel besser geworden, aber wie gesagt, ein gewisses
Zögern ist da immer noch.
Ich habe vor einiger Zeit angefangen mit Silben zu
arbeiten. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich da
viel tun wird. Aber da habe ich mich scheinbar geirt.
Es macht doch einen Unterschied ob nach einem
"A" ein "n" oder ein "l"
oder ein "b" folgt. Ich meine hier rein
lauttechnisch. Deswegen habe ich angefangen "Silben
zu lernen". Nehmen wir zum Beispiel das Word
Sil-ben-tren-nung. Das Wort setzt sich aus 4 Silben
zusammen. Wir scheinen mit der Zeit zu lernen, welche
Buchstabenkombination Sinn machen, und welche nicht.
"Name" macht einen Sinn, "Aenm" hat
auch vier Buchstaben, macht aber keinen Sinn. Im Laufe
der Zeit, lernen wir also was gebräuchlich ist und was
nicht. Es scheint auch so zu sein, dass bestimmte
Buchstaben wichtiger sind in der Bedeutung eines Wortes.
Aber hier muss ich mich erst mal belesen. |
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| 26.02.2008 |
| Was man alles so macht |
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Als ich angefangen hatte meine Krankheitsgeschichte aufzuschreiben habe ich
gedacht, das Ganze wäre in einer Woche geschehen. Aber da habe ich mich doch
geirrt. Erst als ich mich mit der Sache intensiv beschäftigt
habe, habe ich gemerkt, aus wie vielen einzelnen Komponenten sich unser Alltag
zusammensetzt. Und es tauchen immer wieder neue Komponenten auf, die ich gar nicht bedacht
habe. Die Sachen, die man mehrmals täglich benutzt, gehen sehr schnell in den
sog. Alltagsgebrauch über. "Spannender" ist die Sache bei Dingen die man nur sehr selten
gebraucht. Manche Sachen gebraucht man vielleicht nur einmal pro
Jahr. Da weiß man teilweise nicht mal mehr, was es ist. Ich versuchte jetzt verstärkt alles zu
überprüfen, ob noch alles da ist, bzw. was hat welchen Schaden
erlitten. Ich versuche also bewusst zu testen, ob das alles noch da
ist. Das ist alles kein Thema bei Dingen von denen man
weiß, dass sie noch da sind. Schwieriger ist das vor allen für
Dinge, die man entweder vergessen hat, oder für Dinge, die so schwer beschädigt
sind, dass man überhaupt nicht mit bekommen hat, dass sie überhaupt
fehlen. So komisch das auch klingen mag, ich bin gerade auf Entdeckungsreise bei mir
selbst. Und es kommen immer wieder neue Sachen an das
Tageslicht, die nicht so ganz funktionieren, wie eigentlich
gedacht. Aber auch viele Sachen, die immer noch da sind und
funktionieren. Dass ist eine der wichtigen Sachen, die ich gelernt
habe: Es ist gar nicht selbstverständlich, dass alles so
funktioniert.
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| 28.02.2008 |
| Namen merken |
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Ich hatte es schon einmal erwähnt, dass es mir immer noch sehr schwer fällt Namen zu merken und
auszusprechen. Seit dieser Zeit habe ich angefangen im Internet Namen zu suchen und versucht sie
auszusprechen. Das ist relativ hilfreich und macht auch, zumindest mir einigen
Spaß. Ich sollte vielleicht mal die Namen im Internet sammeln und
aufschreiben. Dann könnte ich regelmäßig daran gehen und
üben.
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| 01.03.2008 |
| Kleine verpackte Rätsel |
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Ich mache jeden Tag Aufgaben in "Cogpack". Eine
Gruppe, die mir besondere Schwierigkeiten macht, sind
Textaufgaben, die von mir verlangen Verknüpfungen zu
machen. Ein Beispiel: "Ein Kauft 10000 Schrauben für 400 Euro. Er verpackt sie in 50er Packungen und verkauft die Packung zu 4 Euro. Pro Packung hat er Verpackungskosten von 1 Euro. Wie viele Euro Gewinn macht
er?". Bei dieser Frage
stecken 5 Informationen dahinter, die ausgewertet werden
müssen. Fünf Informationen hintereinander kann ich aber nicht
auswerten. Ich kann der Zeit maximal 2 Informationen mit einander
vergleichen. Das macht für mich erst die Schwierigkeit bei der Sache
aus. Es dauert also relativ lange, bis ich in der Lage bin alle Informationen zu
sammeln. Es wird von Tag zu Tag immer ein bisschen mehr. Aber es geht eben nicht von heute auf
morgen.
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| 03.03.2008 |
| Schwierigkeiten beim
Schreiben |
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Ich habe noch einmal etwas Neues mit
Buchstaben, Silben und Zahlen gemacht. Dabei bin ich auf folgende Problematik
gestoßen. Ich hatte einen Satz von Groß- oder Kleinbuchstaben und sollte diese in alphabetischer Reihenfolge
anordnen. Also so:
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ?
Hier sollen die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge sortiert
werden. Ausgangslage sind die zufällig angeordneten
Buchstaben. Also z.B. so:
l ß r i a h y k ä o z
w ö m g u n f j s x e
ü t c d b v p q
Diese Übung ist ganz gut. Am Anfang habe ich es wirklich in der Reihenfolge
gemacht. Also erst habe ich das „a“ gesucht, dann das „b“ und so
weiter. Mit der Zeit habe ich dann gelernt, wo die Buchstaben
stehen. Ich habe also gewusst, das „d“ steht an der vierten
Stelle, und das „g“ in der zweiten Reihe an der zweiten
Stelle. Irgendwann habe ich dann die Buchstaben einfach nach einander richtig
aufgezählt, so wie sie da standen. Also ich wusste wo das „l“
steht, wo dass „ß“ usw..
Wenn ich jetzt schon wieder programmieren könnte, würde ich auch noch einige Änderungen
einfügen, z.B. würde ich im Originalblock die Größe
ändern. Nicht immer nur dass:
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ,
sondern z.B.
? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
? ? ? ? ? ? ? ?
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
oder
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
? ? ? ? ? ? ?
usw. dann ist es nicht mehr so leicht sich auf bestimmte Größen einstellen zu
können. Es gäbe dann eine Vielzahl von Varianten und so würde der Benutzer es auf Dauer sehr gut lernen
können. Aber das wird noch ein wenig Dauern bis ich das C++ programmieren wieder
kann.
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| 05.03.2008 |
| Noch einmal Buchstaben |
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Ich habe noch einmal etwas Neues mit
Buchstaben, Silben und Zahlen gemacht. Dabei bin ich auf folgende Problematik
gestoßen. Ich hatte einen Satz von Groß- oder Kleinbuchstaben und sollte diese in alphabetischer Reihenfolge
anordnen. Also so:
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ?
Hier sollen die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge sortiert
werden. Ausgangslage sind die zufällig angeordneten
Buchstaben. Also z.B. so:
l ß r i a h y k ä o z
w ö m g u n f j s x e
ü t c d b v p q
Diese Übung ist ganz gut. Am Anfang habe ich es wirklich in der Reihenfolge
gemacht. Also erst habe ich das „a“ gesucht, dann das „b“ und so
weiter. Mit der Zeit habe ich dann gelernt, wo die Buchstaben
stehen. Ich habe also gewusst, das „d“ steht an der vierten
Stelle, und das „g“ in der zweiten Reihe an der zweiten
Stelle. Irgendwann habe ich dann die Buchstaben einfach nach einander richtig
aufgezählt, so wie sie da standen. Also ich wusste wo das „l“
steht, wo dass „ß“ usw..
Wenn ich jetzt schon wieder programmieren könnte, würde ich auch noch einige Änderungen
einfügen, z.B. würde ich im Originalblock die Größe
ändern. Nicht immer nur dass:
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ?
? ? ? ? ,
sondern z.B.
? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
? ? ? ? ? ? ? ?
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
oder
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
? ? ? ? ? ? ?
usw. dann ist es nicht mehr so leicht sich auf bestimmte Größen einstellen zu
können. Es gäbe dann eine Vielzahl von Varianten und so würde der Benutzer es auf Dauer sehr gut lernen
können. Aber das wird noch ein wenig Dauern bis ich das C++ programmieren wieder
kann.
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| 07.03.2008 |
| Lineare Gleichungen |
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Ich habe mich mit der Mathematik noch etwas intensiver
beschäftigt. Thema Lineare Gleichungen. Am Anfang war es relativ schwer das durch einander von Buchstaben und Zahlen einigermaßen
hinzubringen. Folgende Rechnung ist ein schönes Beispiel für das hin und her von Zahlen und
Buchstaben:

„So ein Durcheinander von Zahlen und Buchstaben“ fällt mir immer noch sehr
schwer. Das wird sicherlich eine der Übungen sein, wenn ich wieder programmieren
kann. So, aber jetzt zu den linearen Gleichungen. Am Anfang habe ich versucht mir wieder „das Gefühl“ für lineare Gleichungen an zu
eigenen. Wie sieht eine Funktion aus, die folgenden Regeln
folgt: f(0) = 2,5 und f(4) = -1. Es war für mich ganz wichtig wieder den Zusammenhang zwischen den Zahlen und einer Graphik
herzustellen. Tag für Tag bin ich dann ein kleines Stück weiter
gekommen. Heute bin ich schon wieder bei Ungleichungen wie „0,6*(4 + 3x) = 5*(0,7+0,2x)+2,5“. Nicht nur das
Lesen, sondern auch das Lösen dieser Ungleichung. Es dauert zwar immer noch unendlich lange so eine Aufgabe zu
lösen, aber es ist ein großer Erfolg. Ich bin schon auf die nächsten Aufgaben
gespannt. |
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| 09.03.2008 |
| Richtig oder nicht
richtig |
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Eine Übung bei Cogpack war das Erkennen von
Bildern. Man hat nacheinander 20 oder 40 Bilder zu sehen
bekommen. Ein jedes Bild hat man fünf Sekunden lang zu sehen
bekommen. Man muss dann für jedes Bild sagen, ob man es schon einmal gesehen hat oder ob es das erste Mal war, dass man dieses Bild gesehen hat. Diese Übung ist mir relative schnell leicht
gefallen. Es hängt natürlich mit dem Inhalt des Bildes
zusammen. Manche Bilderkategorien waren relativ einfach, andere wiederum etwas
schwieriger. Während Städtebilder, Wüstenbilder, Verkehrszeichen und Kunstbilder mir relativ leicht gefallen
sind, waren aufgeschrieben Namen, Muster und einige Flaggen etwas
schwerer. Aber insgesamt eine Übung, die mich motiviert hat! Endlich mal etwas was mit leicht gefallen
ist.
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| 11.03.2008 |
| Windows XP |
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Ich habe angefangen ein Buch über Windows XP zu
lesen. Das Ganze habe ich in Englisch gemacht. Das ist eine gute
Übung. Zum einem das Lesen (in Englisch) und zum anderen ist das etwas was ich früher schon einmal gemacht
habe. An manchen Stellen merke ich dann richtig: Ach, ja das habe ich schon mal
gemacht. Da ist dann vieles wieder da. An anderen Stellen ist aber alles
weg. Diesen Teil muss ich dann versuchen wieder zu
rekonstruieren. Ich muss versuchen wieder Zugriff auf die Sachen zu
bekommen. Wenn noch etwas da war, geht das im Allgemeinen relativ
schnell. Schlimmer ist es wenn alles „weg ist“. Manchmal reicht dann ein Schlüsselwort um das Ganze wieder zu
aktivieren. Allerdings ist auch manchmal alles weg und ich finde keinen Weg da wieder was zu
aktivieren. Grundsätzlich ist es eine gute Sache, etwas zu
lesen, was man vorher schon einmal gemacht hat. Man merkt dann wie sich bestimmte Teile sehr schnell wieder zusammensetzen
lassen.
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| 13.03.2008 |
| Wo war das Aneurysma |
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Ich hatte Teile davon schon einmal
erwähnt, aber der Vollständigkeit halber noch einmal.
Passiert ist das Ganze am 11.08.2005.
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Subarachnoidale Blutung (Aneurysma der A. carotis
interna links)
-
Hydrocephalus malresorptivus
-
Vasospasumus
-
Ischämie im linken Mediastromgebiet
-
Ventrikulities
-
distale Unterschenkelfraktur links mit
Luxationsfraktur des oberen Sprunggelenks
-
Thoraxtrauma
-
Lungenkontusion
-
Stumpfes Bauchtrauma
-
Hyponatriämie
-
Entfernung Fixateur Extern, Infektion
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| 15.03.2008 |
| Farben erkennen (Interferenz) |
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Eine Aufgabe bei Cogpack ist das erkennen von Farben in verschiedenen
Varianten. Die Aufgaben spielen wir an einem Farbset
durch. Jedes mal wenn man das Experiment startet gibt es neue
Variationen.
Zunächst sollte man sich eine Liste von Farben einprägen. Folgende Farben waren in diesem Fall verfügbar: Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und Rehbraun. In einer ersten Aufgabe wurden die sechs Namen angegeben. Des weiteren wurde eine Farbe in einer Box dargestellt. Die Aufgabe war es, die richtige Farbe der Box anzugeben. Wie gesagt, es waren die Namen Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und Rehbraun als Namen angegeben und man musste das Feld markieren das in einer entsprechenden Farbe angezeigt war. Wenn also die Box auf Zitronengelb stand, war das die Lösung. Alle anderen Optionen waren
falsch.
Die nächste Aufgabe bestand darin, eine Farbe zu
benennen. Man hat die Auswahl über sechs Boxen in den entsprechenden
Farben. Und die Frage war „Welche Farbe ist „.....“. Die Farbauswahl besteht aus folgenden
Farben: Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und
Rehbraun. Aber wie gesagt, in diesem Fall aus farbigen
Boxen.
Im nächsten Teil der Übung wurden Farbnamen gesucht. Also
z.B. „Welche Farbe ist Rehbraun“. Die Angabe der Farbe ist
geschrieben, also Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und
Rehbraun. Die Farbe ist aber nicht notwendigerweise in Rehbraun
geschrieben, sondern kann in anderen Farben geschrieben
sein. Wichtig ist hier was man liest, also im Beispiel steht dann da „Rehbraun“.
Im letzten Teil wird dann wiederum der Farbton benannt. Also z.B. gesucht wird der Farbton ZITRONENGELB. Gesucht wird dann etwas was in zitronengelber Farbe geschrieben ist. Der Name der Farbe kann aber ein ganz anderer sein, wie z.B. Lila oder Rehbraun.
Das Spiel ist unterhaltsam. Während einige Varianten relativ einfach und schnell zu erledigen waren, hat es bei einigen Varianten ziemlich lang gedauert um die richtige Lösung zu bekommen. |
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| 17.03.2008 |
| Was machen meine
Gefühle? |
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Wie fühle ich mich?
Ist es schwierig?
Es wäre mir
sicherlich lieber gewesen wenn gar nichts passiert wäre.
Wenn alles wie vor meiner Krankheit geblieben wäre. Man
lernt erst, dass zu schätzen, wenn auf einmal etwas
Schreckliches passiert, eben wie mit meiner Krankheit.
Dann merkt man erst was normalerweise alles klappt. Aber
darüber dachte ich gar nicht nach. Das war eben eine
Selbstverständlichkeit.
Ein großer Vorteil
meiner Vorgeschichte waren meine Phobien. Ich war während
dieser Zeit gezwungen, mich mit mir selbst zu beschäftigen.
Ich musste meine Phobien unter Kontrolle bringen. Das
hat letztendlich fast 20 Jahre gedauert. Erst die
letzten drei bis vier Jahre war alles gut. Im nachhinein war es gut für mich. Durch meine Beschäftigung
mit den Phobien war ich im gewissen Sinne für mein
Aneurysma gewappnet.
Sofort nachdem ich
wieder aufgewacht bin - nach dem Koma – habe ich
sofort akzeptiert was mir passiert ist. Das war
letztendlich ein ganz wichtiger Schritt, sich damit
abzufinden und sofort wieder mit dem Neuaufbau
anzufangen. Ich bin seit dieser Zeit damit beschäftigt
„meine Sinne und meine Denkfähigkeit“ wieder
herzustellen. Im gewissen Sinn ist dass ein Sport für
mich geworden. Bei manchen Dingen merke ich immer noch
dass ich komplett damit überfordert bin. Aber ich habe
inzwischen gelernt geduldig zu sein und Entwicklungen
abzuwarten. An manchen Stellen muss man erst einmal
„a“ und „b“ alleine betrachten und lernen, bevor
man „ab“ machen kann! Wie gesagt, die Geduld spielt
eine große Rolle. Ich musste lernen, einen Schritt nach
den anderen zu machen. Ich bin auch ein klein wenig
stolz auf mich, auf das was ich in den letzten 2 ½
Jahren alles geleistet habe.
Ich denke es war sehr
wichtig, dass ich von Beginn an, das was mit ich das was, akzeptiert
habe. Dass ich meine
Zeit nicht damit verschwendet habe zu lamentieren und zu
jammern, sondern von Anfang an damit beschäftigt war,
den Wiederaufbau voran zu treiben.
Letztendlich ist
mir auch klar, dass ich Riesenglück hatte, das alles zu
überleben. 50% der Menschen sterben daran, von den
verbleibenden 50% ist mindestens die Hälfte sehr schwer
geschädigt. Ich bin sehr, sehr, sehr dankbar dafür,
dass alles so gut verlaufen ist.
Ich habe in den
letzten 2 ½ Jahren so viel über mein Leben und das was
ich mache, gelernt. Noch einmal: Ich bin sehr, sehr
dankbar hierfür!!!
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| 19.03.2008 |
| Fortschritte |
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Am Anfang tut man sich
schwer die Fortschritte richtig einschätzen zu können. Doch ich
habe in den letzten 2 ½ Jahren wesentlich besser
gelernt, mich selbst einschätzen zu können. Wie gesagt, am Anfang fiel mir das relativ
schwer. Aber mit
der Zeit lernt man die „Details“ besser
einzuschätzen.
Man lernt natürlich auch, wie lange das alles dauert.
Die Entwicklung geht nicht von heute auf morgen, sondern
dauert Monate oder Jahre. Ich habe manchmal gelesen,
dass das was man in 1 ½ Jahren nicht mehr lernt, lernt
man überhaupt nicht mehr. Das kann ich jedenfalls bei
mir überhaupt nicht behaupten. Es ist jetzt vielmehr
so, dass sich bei mir immer mehr Bausteine wieder selbst
zusammensetzen. Wie gesagt, das wichtigste von allem war
für mich, nie den Mut zu verlieren, immer „dran“ zu
bleiben. Ich habe noch immer schwerwiegende Mängel. Das
wichtigste aber ist niemals aufzugeben. Es findet sich
immer ein Weg. Vielleicht nicht immer der, den man
eigentlich wollte, aber es wird sich immer etwas tun.
Davon bin ich ganz fest überzeugt.
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| 21.03.2008 |
| Hirn-Aneurysma |
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Nun hab ich es endlich geschafft. Ich habe
die letzten paar Tage damit verbracht, die Broschüren
über das Aneurysma zu lesen. Die exzellente Broschüre
stammt vom "Verein für Hirn-Aneurysma-Erkrankte -
Der Lebenszweig - e.V. Es hat solange gedauert, weil es
u.a. sehr schwierig ist, die ganzen Fremdworte zu lesen
und zu verstehen. Aber wie gesagt, es war ein sehr guter
Anfang um in das Thema einzusteigen. Als nachstes werde
ich versuchen an Überblickende wissenschaftliche
Artikel zu kommen. Nach langem hin und her habe, mabe ich mich
entschloßen, mich intensiver mit der Thematik zu
beschäftigten. In den letzten Wochen ist es beim Lesen
steil bergauf gegangen. Es ist zwar immer noch sehr
schwierig, gleichzeitig zu "Lesen" und zu
"Verstehen". Aber von Tag zu Tag wird es ein
Stück besser.
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| 23.03.2008 |
| "Ein Kinderspiel" |
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Ich habe mich noch einmal intensive mit den Farben
beschäftigt. Es handelt sich dabei wirklich nur um die grundlegenden Farben „rot“, „blau“, „grün“ und „gelb“. Ich hatte am Anfang große Schwierigkeiten
dabei, die Farben zu unterscheiden und zu benennen. Am Anfang war es mehr oder minder ein Zufallsgenerator was dabei heraus
kam, wenn ich eine Farbe benennen sollte. Inzwischen ist das viel besser
geworden.
Das Spiel ging folgendermaßen: Es war ein
Steckspiel, in dem man die Farben einstecken musste.

Ich habe dann einfache Figuren zusammengesteckt. Das
ist jetzt künstlerisch nicht sehr wertvoll, aber ich
habe einfach wieder gelernt „etwas systematisch“ zu
machen. Man muss bedenken, wie groß man die Figur macht
und welche Farben man wo verwendet.

Das eigentliche Spiel war
etwas anders. Ich habe eine Farbe genommen, sie mir
angesehen und mich dann „entschieden welche Farbe“
das ist. Manchmal habe ich das laut gemacht, manchmal
leise im Gedanken. Erst als ich dann die Farbe benannt
habe, durfte ich die Farbe einstecken.

Das eigentliche Spiel war
etwas anders. Ich habe eine Farbe genommen, sie mir
angesehen und mich dann „entschieden welche Farbe“
das ist. Manchmal habe ich das laut gemacht, manchmal
leise im Gedanken. Erst als ich dann die Farbe benannt
habe, durfte ich die Farbe einstecken.
Inzwischen geht das Ganze
relativ gut. Aber es ist immer noch kein Selbstläufer.
Es kostet mich immer noch Anstrengung die Aufgabe zu bewältigen. |
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| 27.03.2008 |
| Zahnarzt |
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Ich hatte am
Wochenende eine Notbehandlung beim Zahnart. Erst hatte
ich gehofft, dass dieser Kelch an mir vorbei gehen wird,
aber denn waren die Schmerzen so stark, dass ich zum
Notarzt musste.
In der Nacht hatte
ich kaum geschlafen. Ich hatte etwas Angst, dass ich
auch noch einen Epileptischen Anfall bekommen würde, da
ich sehr wenig Schlaf hatte und zudem noch sehr starke
Schmerzen. Aber es ist alles gut gegangen. Wofür ich
sehr, sehr dankbar bin. An dem betreffenden Tag habe ich
erst gemerkt, wie gut es mir eigentlich geht. Man
vergisst das immer sehr schnell. Wenn ich denke, dass
manche Leute jeden Tag solche Schmerzen haben, dann bin
ich sehr, sehr glücklich wie gut es mir geht!
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| 29.03.2008 |
| Bildersammlung |
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Ich habe angefangen, in letzter Zeit Bilder im Internet zu verschiedenen Thematiken zusammen zu
stellen, wie z.B. verschiedene Tierkategorien und Dinge im Supermarkt
(siehe nächstes Kapitel). Man lernt dabei wieder neue Wörter
kennen. Bei manchen Wörtern dauert es erstaunlich lange bis man sich die Wörter wirklich gemerkt hat. Eine Variante der Aufgabe ist
es, die Dinge die man gerade sieht, aufzuschreiben. Man kann das einmal mit einem Stift machen oder ein anderes Mal mit dem Rechner
tun. Das ist auch wieder eine Übung, die zumindest mir, sehr viel Spaß macht und man lernt wieder Worte und das
Schreiben.
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| 07.04.2008 |
| Einkaufen |
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Ich hab vor gut 1 ½ Jahren wieder teilweise angefangen den Lebensmitteleinkauf für die Familie zu
machen. Das ist eine gute Übung aus mehren Gründen. Zum einem bin ich immer wieder in verschiedenen Supermärkten einkaufen
gegangen. Ich musste mich dann immer wieder neu
zurechtfinden, wo was ist. Gerade zu Beginn war das sehr
schwierig. Des weiterem habe ich bewusst keinen Einkaufszettel
mitgenommen, damit ich mein Gedächtnis trainieren
musste. An manchen Tagen musste ich dann zwei oder dreimal einkaufen
gehen, bis ich alles zusammen hatte. Das Ganze war etwas schwieriger als wir dann auf das Land gezogen
sind. Da ist am Anfang meine Frau wieder komplett Einkaufen
gegangen. Aber seit einigen Wochen bin ich mit dem Fahrrad unterwegs und habe einen großen Rucksack
dabei. Und es macht wieder jede Menge Spaß!!!
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