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Aneurysma

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20.02.2008
Schreiben von Zahlen

Noch einmal das Schreiben von Zahlen. Im ersten Teil ging es mehr um das Lesen und Aussprechen von Zahlen, und die Probleme die ich damit habe. Ein ähnliches Problem habe ich mit dem Schreiben von Zahlen. Wenn ich eine Zahl schreibe, dann schreibt man ja in der aufsteigenden Reihenfolge. Also wenn ich die Zahl 172 schreibe, dann schreibe ich "1", dann "7" und zuletzt "2". Wenn ich aber die Zahl im Gedanken lese, dann geht zuerst die "1", dann aber die "2" und dann am Schluss die "7". Ich habe zuerst das Lesen geübt. Das geht nun mehr oder minder auch einigermaßen. Wenn ich aber nun eine Zahl schreiben muss, muss ich in der Reihenfolge etwas umdenken. Da ich mir aber das Lesen sehr intensiv eingeprägt habe, kommt beim Aussprechen der Zahl im Gedanken die etwas verquere "1", "2" und "7" ins Spiel und es dauert ein wenig, bis ich das dann wieder hin bekomme. Aber Übung macht ja den Meister. Also weiter üben!

Übrigens, auch beim Lesen der Englichen ist einiges etwas verquer, zwar etwas weniger als im Deutschen, aber doch etwas verquer. "zero", "one", "two", "three", "four", "five", "six", "seven", "eight", "nine" hier ist noch alles ok, aber dann geht es wieder etwas verquer: "ten", "eleven", "twelve", "thirdteen", "fourteen", "fifteen", "sexteen", "seventeen", "eighteen", "nineteen", hier wieder die umgekehrte Reihenfolge. Ab dann geht es wieder in der Reihenfolge "twenty", "twenty-one", "twenty-two" usw. Im Unterschied zum Deuschen ist es aber "richtig" in der Reihenfolge. Also während im Deutschen die Zahl "23" mit dem "3" beginnt und dann mit der Zahl "2" endet ("zwanzig"), geht es im Englischen genau umgekehrt "twenty-three". 

Wenn man die Zählerei einmal gelernt hat, dann ist das alles kein Problem, aber bis man es einmal kann, dauert das eben seine Zeit.

22.02.2008
Im Wald

Ich war vor einigen Tagen mit meinem Vater im Wald. Wir haben ausgeforstet. Das ist eine Tätigkeit, die ich machen kann, da ich dabei keine große Konzentration aufbringen muss, bzw. es ist eine Tätigkeit für die meine Konzentration ausreicht. Das hat auch Spaß gemacht. Es war an der frischen Luft und im Wald war es angenehm warm. Ich haben meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Ich habe an den Wald gedacht und wie schön es hier ist. Dann, auf einmal bin ich im Gedanken stecken geblieben. Ich wollte mich erinnern was ich sonst normalerweise immer mache. Also Lernen und diese Geschichte aufschreiben. Ich bin für eine Stunde einfach nicht daraufgekommen. Ich wusste zwar wo ich zu Hause bin, bin aber eine geschlagene Stunde nicht darauf gekommen, was ich eigentlich zu Hause immer mache. Ich habe versucht alle Hebel in Bewegung zu setzen, aber keine Chance. Erst nach einer Stunde bin ich dann daraufgekommen, was ich normalerweise mache. Und dann ging es auf einmal wieder wie von alleine. Es hat einfach die richtige Gedächtnisstütze gefehlt, zwischen dem was ich normalerweise tue, und dem was ich an diesem Tag tat. An solchen Tagen wird mir noch mehr als sonst bewusst, wie löchrig mein Gehirn immer noch ist. Aber auch hier ist das Wichtige nicht aufzugeben und versuchen die Situation zu lösen. Nicht krampfhaft, aber auch nicht aufzugeben. Für mich war es eine wichtige Erfahrung da durch zu kommen.

24.02.2008
Silben

Ich habe mich sehr lange mit Buchstaben auseinander gesetzt. Einen Buchstaben geschrieben, einen Buchstaben gelesen. Wie gesagt, im nachhinein kommt mir das vor, als ware das ein Jahrzehnt gewesen. Und immer noch habe ich dieses leichte Zögern, wenn es darum geht, einen Buchstaben aussprechen zu müssen. Das ist alles viel besser geworden, aber wie gesagt, ein gewisses Zögern ist da immer noch. 

Ich habe vor einiger Zeit angefangen mit Silben zu arbeiten. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich da viel tun wird. Aber da habe ich mich scheinbar geirt. Es macht doch einen Unterschied ob nach einem "A" ein "n" oder ein "l" oder ein "b" folgt. Ich meine hier rein lauttechnisch. Deswegen habe ich angefangen "Silben zu lernen". Nehmen wir zum Beispiel das Word Sil-ben-tren-nung. Das Wort setzt sich aus 4 Silben zusammen. Wir scheinen mit der Zeit zu lernen, welche Buchstabenkombination Sinn machen, und welche nicht. "Name" macht einen Sinn, "Aenm" hat auch vier Buchstaben, macht aber keinen Sinn. Im Laufe der Zeit, lernen wir also was gebräuchlich ist und was nicht. Es scheint auch so zu sein, dass bestimmte Buchstaben wichtiger sind in der Bedeutung eines Wortes. Aber hier muss ich mich erst mal belesen.

26.02.2008
Was man alles so macht

Als ich angefangen hatte meine Krankheitsgeschichte aufzuschreiben habe ich gedacht, das Ganze wäre in einer Woche geschehen. Aber da habe ich mich doch geirrt. Erst als ich mich mit der Sache intensiv beschäftigt habe, habe ich gemerkt, aus wie vielen einzelnen Komponenten sich unser Alltag zusammensetzt. Und es tauchen immer wieder neue Komponenten auf, die ich gar nicht bedacht habe. Die Sachen, die man mehrmals täglich benutzt, gehen sehr schnell in den sog. Alltagsgebrauch über. "Spannender" ist die Sache bei Dingen die man nur sehr selten gebraucht. Manche Sachen gebraucht man vielleicht nur einmal pro Jahr. Da weiß man teilweise nicht mal mehr, was es ist. Ich versuchte jetzt verstärkt alles zu überprüfen, ob noch alles da ist, bzw. was hat welchen Schaden erlitten. Ich versuche also bewusst zu testen, ob das alles noch da ist. Das ist alles kein Thema bei Dingen von denen man weiß, dass sie noch da sind. Schwieriger ist das vor allen für Dinge, die man entweder vergessen hat, oder für Dinge, die so schwer beschädigt sind, dass man überhaupt nicht mit bekommen hat, dass sie überhaupt fehlen. So komisch das auch klingen mag, ich bin gerade auf Entdeckungsreise bei mir selbst. Und es kommen immer wieder neue Sachen an das Tageslicht, die nicht so ganz funktionieren, wie eigentlich gedacht. Aber auch viele Sachen, die immer noch da sind und funktionieren. Dass ist eine der wichtigen Sachen, die ich gelernt habe: Es ist gar nicht selbstverständlich, dass alles so funktioniert. 

28.02.2008
Namen merken

Ich hatte es schon einmal erwähnt, dass es mir immer noch sehr schwer fällt Namen zu merken und auszusprechen. Seit dieser Zeit habe ich angefangen im Internet Namen zu suchen und versucht sie auszusprechen. Das ist relativ hilfreich und macht auch, zumindest mir einigen Spaß. Ich sollte vielleicht mal die Namen im Internet sammeln und aufschreiben. Dann könnte ich regelmäßig daran gehen und üben. 

01.03.2008
Kleine verpackte Rätsel

Ich mache jeden Tag Aufgaben in "Cogpack". Eine Gruppe, die mir besondere Schwierigkeiten macht, sind Textaufgaben, die von mir verlangen Verknüpfungen zu machen. Ein Beispiel: "Ein Kauft 10000 Schrauben für 400 Euro. Er verpackt sie in 50er Packungen und verkauft die Packung zu 4 Euro. Pro Packung hat er Verpackungskosten von 1 Euro. Wie viele Euro Gewinn macht er?". Bei dieser Frage 
stecken 5 Informationen dahinter, die ausgewertet werden müssen. Fünf Informationen hintereinander kann ich aber nicht auswerten. Ich kann der Zeit maximal 2 Informationen mit einander vergleichen. Das macht für mich erst die Schwierigkeit bei der Sache aus. Es dauert also relativ lange, bis ich in der Lage bin alle Informationen zu sammeln. Es wird von Tag zu Tag immer ein bisschen mehr. Aber es geht eben nicht von heute auf morgen. 

03.03.2008
Schwierigkeiten beim Schreiben

Ich habe noch einmal etwas Neues mit Buchstaben, Silben und Zahlen gemacht. Dabei bin ich auf folgende Problematik gestoßen. Ich hatte einen Satz von Groß- oder Kleinbuchstaben und sollte diese in alphabetischer Reihenfolge anordnen. Also so:
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Hier sollen die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge sortiert werden. Ausgangslage sind die zufällig angeordneten Buchstaben. Also z.B. so:
l ß r i a h y k ä o z
w ö m g u n f j s x e
ü t c d b v p q
Diese Übung ist ganz gut. Am Anfang habe ich es wirklich in der Reihenfolge gemacht. Also erst habe ich das „a“ gesucht, dann das „b“ und so weiter. Mit der Zeit habe ich dann gelernt, wo die Buchstaben stehen. Ich habe also gewusst, das „d“ steht an der vierten Stelle, und das „g“ in der zweiten Reihe an der zweiten Stelle. Irgendwann habe ich dann die Buchstaben einfach nach einander richtig aufgezählt, so wie sie da standen. Also ich wusste wo das „l“ steht, wo dass „ß“ usw.. 
Wenn ich jetzt schon wieder programmieren könnte, würde ich auch noch einige Änderungen einfügen, z.B. würde ich im Originalblock die Größe ändern. Nicht immer nur dass: 
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? ? ? ? ,
sondern z.B. 
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? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
oder
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usw. dann ist es nicht mehr so leicht sich auf bestimmte Größen einstellen zu können. Es gäbe dann eine Vielzahl von Varianten und so würde der Benutzer es auf Dauer sehr gut lernen können. Aber das wird noch ein wenig Dauern bis ich das C++ programmieren wieder kann.

05.03.2008
Noch einmal Buchstaben

Ich habe noch einmal etwas Neues mit Buchstaben, Silben und Zahlen gemacht. Dabei bin ich auf folgende Problematik gestoßen. Ich hatte einen Satz von Groß- oder Kleinbuchstaben und sollte diese in alphabetischer Reihenfolge anordnen. Also so:
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Hier sollen die Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge sortiert werden. Ausgangslage sind die zufällig angeordneten Buchstaben. Also z.B. so:
l ß r i a h y k ä o z
w ö m g u n f j s x e
ü t c d b v p q
Diese Übung ist ganz gut. Am Anfang habe ich es wirklich in der Reihenfolge gemacht. Also erst habe ich das „a“ gesucht, dann das „b“ und so weiter. Mit der Zeit habe ich dann gelernt, wo die Buchstaben stehen. Ich habe also gewusst, das „d“ steht an der vierten Stelle, und das „g“ in der zweiten Reihe an der zweiten Stelle. Irgendwann habe ich dann die Buchstaben einfach nach einander richtig aufgezählt, so wie sie da standen. Also ich wusste wo das „l“ steht, wo dass „ß“ usw.. 
Wenn ich jetzt schon wieder programmieren könnte, würde ich auch noch einige Änderungen einfügen, z.B. würde ich im Originalblock die Größe ändern. Nicht immer nur dass: 
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sondern z.B. 
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oder
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usw. dann ist es nicht mehr so leicht sich auf bestimmte Größen einstellen zu können. Es gäbe dann eine Vielzahl von Varianten und so würde der Benutzer es auf Dauer sehr gut lernen können. Aber das wird noch ein wenig Dauern bis ich das C++ programmieren wieder kann.

07.03.2008
Lineare Gleichungen

Ich habe mich mit der Mathematik noch etwas intensiver beschäftigt. Thema Lineare Gleichungen. Am Anfang war es relativ schwer das durch einander von Buchstaben und Zahlen einigermaßen hinzubringen. Folgende Rechnung ist ein schönes Beispiel für das hin und her von Zahlen und Buchstaben: 

„So ein Durcheinander von Zahlen und Buchstaben“ fällt mir immer noch sehr schwer. Das wird sicherlich eine der Übungen sein, wenn ich wieder programmieren kann. So, aber jetzt zu den linearen Gleichungen. Am Anfang habe ich versucht mir wieder „das Gefühl“ für lineare Gleichungen an zu eigenen. Wie sieht eine Funktion aus, die folgenden Regeln folgt: f(0) = 2,5 und f(4) = -1. Es war für mich ganz wichtig wieder den Zusammenhang zwischen den Zahlen und einer Graphik herzustellen. Tag für Tag bin ich dann ein kleines Stück weiter gekommen. Heute bin ich schon wieder bei Ungleichungen wie „0,6*(4 + 3x) = 5*(0,7+0,2x)+2,5“. Nicht nur das Lesen, sondern auch das Lösen dieser Ungleichung. Es dauert zwar immer noch unendlich lange so eine Aufgabe zu lösen, aber es ist ein großer Erfolg. Ich bin schon auf die nächsten Aufgaben gespannt. 

09.03.2008
Richtig oder nicht richtig

Eine Übung bei Cogpack war das Erkennen von Bildern. Man hat nacheinander 20 oder 40 Bilder zu sehen bekommen. Ein jedes Bild hat man fünf Sekunden lang zu sehen bekommen. Man muss dann für jedes Bild sagen, ob man es schon einmal gesehen hat oder ob es das erste Mal war, dass man dieses Bild gesehen hat. Diese Übung ist mir relative schnell leicht gefallen. Es hängt natürlich mit dem Inhalt des Bildes zusammen. Manche Bilderkategorien waren relativ einfach, andere wiederum etwas schwieriger. Während Städtebilder, Wüstenbilder, Verkehrszeichen und Kunstbilder mir relativ leicht gefallen sind, waren aufgeschrieben Namen, Muster und einige Flaggen etwas schwerer. Aber insgesamt eine Übung, die mich motiviert hat! Endlich mal etwas was mit leicht gefallen ist. 

11.03.2008
Windows XP

Ich habe angefangen ein Buch über Windows XP zu lesen. Das Ganze habe ich in Englisch gemacht. Das ist eine gute Übung. Zum einem das Lesen (in Englisch) und zum anderen ist das etwas was ich früher schon einmal gemacht habe. An manchen Stellen merke ich dann richtig: Ach, ja das habe ich schon mal gemacht. Da ist dann vieles wieder da. An anderen Stellen ist aber alles weg. Diesen Teil muss ich dann versuchen wieder zu rekonstruieren. Ich muss versuchen wieder Zugriff auf die Sachen zu bekommen. Wenn noch etwas da war, geht das im Allgemeinen relativ schnell. Schlimmer ist es wenn alles „weg ist“. Manchmal reicht dann ein Schlüsselwort um das Ganze wieder zu aktivieren. Allerdings ist auch manchmal alles weg und ich finde keinen Weg da wieder was zu aktivieren. Grundsätzlich ist es eine gute Sache, etwas zu lesen, was man vorher schon einmal gemacht hat. Man merkt dann wie sich bestimmte Teile sehr schnell wieder zusammensetzen lassen.

13.03.2008
Wo war das Aneurysma

Ich hatte Teile davon schon einmal erwähnt, aber der Vollständigkeit halber noch einmal. Passiert ist das Ganze am 11.08.2005.

  • Subarachnoidale Blutung (Aneurysma der A. carotis interna links)

  • Hydrocephalus malresorptivus

  • Vasospasumus

  • Ischämie im linken Mediastromgebiet

  • Ventrikulities

  • distale Unterschenkelfraktur links mit Luxationsfraktur des oberen Sprunggelenks

  • Thoraxtrauma 

  • Lungenkontusion

  • Stumpfes Bauchtrauma

  • Hyponatriämie

  • Entfernung Fixateur Extern, Infektion 

15.03.2008
Farben erkennen (Interferenz)

Eine Aufgabe bei Cogpack ist das erkennen von Farben in verschiedenen Varianten. Die Aufgaben spielen wir an einem Farbset durch. Jedes mal wenn man das Experiment startet gibt es neue Variationen.

Zunächst sollte man sich eine Liste von Farben einprägen. Folgende Farben waren in diesem Fall verfügbar: Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und Rehbraun. In einer ersten Aufgabe wurden die sechs Namen angegeben. Des weiteren wurde eine Farbe in einer Box dargestellt. Die Aufgabe war es, die richtige Farbe der Box anzugeben. Wie gesagt, es waren die Namen Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und Rehbraun als Namen angegeben und man musste das Feld markieren das in einer entsprechenden Farbe angezeigt war. Wenn also die Box auf Zitronengelb stand, war das die Lösung. Alle anderen Optionen waren falsch.

Die nächste Aufgabe bestand darin, eine Farbe zu benennen. Man hat die Auswahl über sechs Boxen in den entsprechenden Farben. Und die Frage war „Welche Farbe ist „.....“. Die Farbauswahl besteht aus folgenden Farben: Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und Rehbraun. Aber wie gesagt, in diesem Fall aus farbigen Boxen.
Im nächsten Teil der Übung wurden Farbnamen gesucht. Also z.B. „Welche Farbe ist Rehbraun“. Die Angabe der Farbe ist geschrieben, also Maisgelb, Orange, Zitronengelb, Pink, Lila, und Rehbraun. Die Farbe ist aber nicht notwendigerweise in Rehbraun geschrieben, sondern kann in anderen Farben geschrieben sein. Wichtig ist hier was man liest, also im Beispiel steht dann da „Rehbraun“. 

Im letzten Teil wird dann wiederum der Farbton benannt. Also z.B. gesucht wird der Farbton ZITRONENGELB. Gesucht wird dann etwas was in zitronengelber Farbe geschrieben ist. Der Name der Farbe kann aber ein ganz anderer sein, wie z.B. Lila oder Rehbraun. 

Das Spiel ist unterhaltsam. Während einige Varianten relativ einfach und schnell zu erledigen waren, hat es bei einigen Varianten ziemlich lang gedauert um die richtige Lösung zu bekommen. 

17.03.2008
Was machen meine Gefühle?

Wie fühle ich mich? Ist es schwierig?

Es wäre mir sicherlich lieber gewesen wenn gar nichts passiert wäre. Wenn alles wie vor meiner Krankheit geblieben wäre. Man lernt erst, dass zu schätzen, wenn auf einmal etwas Schreckliches passiert, eben wie mit meiner Krankheit. Dann merkt man erst was normalerweise alles klappt. Aber darüber dachte ich gar nicht nach. Das war eben eine Selbstverständlichkeit.

Ein großer Vorteil meiner Vorgeschichte waren meine Phobien. Ich war während dieser Zeit gezwungen, mich mit mir selbst zu beschäftigen. Ich musste meine Phobien unter Kontrolle bringen. Das hat letztendlich fast 20 Jahre gedauert. Erst die letzten drei bis vier Jahre war alles gut. Im nachhinein war es gut für mich. Durch meine Beschäftigung mit den Phobien war ich im gewissen Sinne für mein Aneurysma gewappnet.

Sofort nachdem ich wieder aufgewacht bin - nach dem Koma – habe ich sofort akzeptiert was mir passiert ist. Das war letztendlich ein ganz wichtiger Schritt, sich damit abzufinden und sofort wieder mit dem Neuaufbau anzufangen. Ich bin seit dieser Zeit damit beschäftigt „meine Sinne und meine Denkfähigkeit“ wieder herzustellen. Im gewissen Sinn ist dass ein Sport für mich geworden. Bei manchen Dingen merke ich immer noch dass ich komplett damit überfordert bin. Aber ich habe inzwischen gelernt geduldig zu sein und Entwicklungen abzuwarten. An manchen Stellen muss man erst einmal „a“ und „b“ alleine betrachten und lernen, bevor man „ab“ machen kann! Wie gesagt, die Geduld spielt eine große Rolle. Ich musste lernen, einen Schritt nach den anderen zu machen. Ich bin auch ein klein wenig stolz auf mich, auf das was ich in den letzten 2 ½ Jahren alles geleistet habe.

Ich denke es war sehr wichtig, dass ich von Beginn an, das was mit ich das was, akzeptiert habe. Dass ich meine Zeit nicht damit verschwendet habe zu lamentieren und zu jammern, sondern von Anfang an damit beschäftigt war, den Wiederaufbau voran zu treiben.

Letztendlich ist mir auch klar, dass ich Riesenglück hatte, das alles zu überleben. 50% der Menschen sterben daran, von den verbleibenden 50% ist mindestens die Hälfte sehr schwer geschädigt. Ich bin sehr, sehr, sehr dankbar dafür, dass alles so gut verlaufen ist.

Ich habe in den letzten 2 ½ Jahren so viel über mein Leben und das was ich mache, gelernt. Noch einmal: Ich bin sehr, sehr dankbar hierfür!!!

19.03.2008
Fortschritte

Am Anfang tut man sich schwer die Fortschritte richtig einschätzen zu können. Doch ich habe in den letzten 2 ½ Jahren wesentlich besser gelernt, mich selbst einschätzen zu können. Wie gesagt, am Anfang fiel mir das relativ schwer. Aber mit der Zeit lernt man die „Details“ besser einzuschätzen. Man lernt natürlich auch, wie lange das alles dauert. Die Entwicklung geht nicht von heute auf morgen, sondern dauert Monate oder Jahre. Ich habe manchmal gelesen, dass das was man in 1 ½ Jahren nicht mehr lernt, lernt man überhaupt nicht mehr. Das kann ich jedenfalls bei mir überhaupt nicht behaupten. Es ist jetzt vielmehr so, dass sich bei mir immer mehr Bausteine wieder selbst zusammensetzen. Wie gesagt, das wichtigste von allem war für mich, nie den Mut zu verlieren, immer „dran“ zu bleiben. Ich habe noch immer schwerwiegende Mängel. Das wichtigste aber ist niemals aufzugeben. Es findet sich immer ein Weg. Vielleicht nicht immer der, den man eigentlich wollte, aber es wird sich immer etwas tun. Davon bin ich ganz fest überzeugt.

21.03.2008
Hirn-Aneurysma

Nun hab ich es endlich geschafft. Ich habe die letzten paar Tage damit verbracht, die Broschüren über das Aneurysma zu lesen. Die exzellente Broschüre stammt vom "Verein für Hirn-Aneurysma-Erkrankte - Der Lebenszweig - e.V. Es hat solange gedauert, weil es u.a. sehr schwierig ist, die ganzen Fremdworte zu lesen und zu verstehen. Aber wie gesagt, es war ein sehr guter Anfang um in das Thema einzusteigen. Als nachstes werde ich versuchen an Überblickende wissenschaftliche Artikel zu kommen. Nach langem hin und her habe, mabe ich mich entschloßen, mich intensiver mit der Thematik zu beschäftigten. In den letzten Wochen ist es beim Lesen steil bergauf gegangen. Es ist zwar immer noch sehr schwierig, gleichzeitig zu "Lesen" und zu "Verstehen". Aber von Tag zu Tag wird es ein Stück besser. 

23.03.2008
"Ein Kinderspiel"

Ich habe mich noch einmal intensive mit den Farben beschäftigt. Es handelt sich dabei wirklich nur um die grundlegenden Farben „rot“, „blau“, „grün“ und „gelb“. Ich hatte am Anfang große Schwierigkeiten dabei, die Farben zu unterscheiden und zu benennen. Am Anfang war es mehr oder minder ein Zufallsgenerator was dabei heraus kam, wenn ich eine Farbe benennen sollte. Inzwischen ist das viel besser geworden. 

Das Spiel ging folgendermaßen: Es war ein Steckspiel, in dem man die Farben einstecken musste.

Ich habe dann einfache Figuren zusammengesteckt. Das ist jetzt künstlerisch nicht sehr wertvoll, aber ich habe einfach wieder gelernt „etwas systematisch“ zu machen. Man muss bedenken, wie groß man die Figur macht und welche Farben man wo verwendet.

Das eigentliche Spiel war etwas anders. Ich habe eine Farbe genommen, sie mir angesehen und mich dann „entschieden welche Farbe“ das ist. Manchmal habe ich das laut gemacht, manchmal leise im Gedanken. Erst als ich dann die Farbe benannt habe, durfte ich die Farbe einstecken.

 

Das eigentliche Spiel war etwas anders. Ich habe eine Farbe genommen, sie mir angesehen und mich dann „entschieden welche Farbe“ das ist. Manchmal habe ich das laut gemacht, manchmal leise im Gedanken. Erst als ich dann die Farbe benannt habe, durfte ich die Farbe einstecken.

Inzwischen geht das Ganze relativ gut. Aber es ist immer noch kein Selbstläufer. Es kostet mich immer noch Anstrengung die Aufgabe zu bewältigen. 

27.03.2008
Zahnarzt

Ich hatte am Wochenende eine Notbehandlung beim Zahnart. Erst hatte ich gehofft, dass dieser Kelch an mir vorbei gehen wird, aber denn waren die Schmerzen so stark, dass ich zum Notarzt musste.

In der Nacht hatte ich kaum geschlafen. Ich hatte etwas Angst, dass ich auch noch einen Epileptischen Anfall bekommen würde, da ich sehr wenig Schlaf hatte und zudem noch sehr starke Schmerzen. Aber es ist alles gut gegangen. Wofür ich sehr, sehr dankbar bin. An dem betreffenden Tag habe ich erst gemerkt, wie gut es mir eigentlich geht. Man vergisst das immer sehr schnell. Wenn ich denke, dass manche Leute jeden Tag solche Schmerzen haben, dann bin ich sehr, sehr glücklich wie gut es mir geht!

29.03.2008
Bildersammlung

Ich habe angefangen, in letzter Zeit Bilder im Internet zu verschiedenen Thematiken zusammen zu stellen, wie z.B. verschiedene Tierkategorien und Dinge im Supermarkt (siehe nächstes Kapitel). Man lernt dabei wieder neue Wörter kennen. Bei manchen Wörtern dauert es erstaunlich lange bis man sich die Wörter wirklich gemerkt hat. Eine Variante der Aufgabe ist es, die Dinge die man gerade sieht, aufzuschreiben. Man kann das einmal mit einem Stift machen oder ein anderes Mal mit dem Rechner tun. Das ist auch wieder eine Übung, die zumindest mir, sehr viel Spaß macht und man lernt wieder Worte und das Schreiben. 

07.04.2008
Einkaufen

Ich hab vor gut 1 ½ Jahren wieder teilweise angefangen den Lebensmitteleinkauf für die Familie zu machen. Das ist eine gute Übung aus mehren Gründen. Zum einem bin ich immer wieder in verschiedenen Supermärkten einkaufen gegangen. Ich musste mich dann immer wieder neu zurechtfinden, wo was ist. Gerade zu Beginn war das sehr schwierig. Des weiterem habe ich bewusst keinen Einkaufszettel mitgenommen, damit ich mein Gedächtnis trainieren musste. An manchen Tagen musste ich dann zwei oder dreimal einkaufen gehen, bis ich alles zusammen hatte. Das Ganze war etwas schwieriger als wir dann auf das Land gezogen sind. Da ist am Anfang meine Frau wieder komplett Einkaufen gegangen. Aber seit einigen Wochen bin ich mit dem Fahrrad unterwegs und habe einen großen Rucksack dabei. Und es macht wieder jede Menge Spaß!!!

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