Aneurysma und Naturheilkunde


Kann ein Aneurysma mit natürlichen Heilmethoden behandelt werden?

Zunächst muss gesagt werden, dass bei der Diagnose eines Aneurysmas kein Grund zur Panik besteht. Es sind viele Faktoren zu beachten, die die Behandlung dieser Diagnose beeinflussen. Ein Aneurysma ist die Erweiterung oder Ausbuchtung einer Arterienwand. In der Regel findet man dies dort, wo sich Arteriosklerose, also eine cholesterinhaltige Fettablagerung angesiedelt hat, die die Arterienwand schwächt oder gar beschädigt. Doch gibt es weitere Faktoren, die auch zu einer ähnlichen Schwächung der Arterienwand führen können. Beispielsweise sind dies:

  • Rauchen
  • Hoher Blutdruck
  • Männer
  • abdominale Aneurysmen in der Familie
  • über 55 Jahre alt

Was aber tun, wenn ein Aneurysma festgestellt wurde? Welche Rolle kann die Naturmedizin bei der Behandlung eines Aneurysmas spielen?

Je größer ein Aneurysma, umso gefährlicher ist es

Die Behandlungsmethode eines Aneurysmas hängt entscheidend von seiner Größe ab. Ist es kleiner als fünf cm, bricht es in den seltensten Fällen auf. Bei einem solchen Aneurysma genügt es zumeist, es einmal im Jahr kontrollieren zu lassen. Daneben können zur Vorsorge auch Naturheilverfahren eingesetzt werden. Einen Überblick über die Möglichkeiten der Naturmedizin kann man sich hier (Link: http://www.naturmedizin-leben.de/) verschaffen. Die meisten dieser Therapien sollen eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens bewirken. Dies ist grundsätzlich auch bei einem Aneurysma förderlich, schon gar nicht schädlich. Um diesen Zweck zu erreichen, kommen gleich mehrere Heilmethoden infrage. Möglichst sollte das gewählte Heilverfahren die Risikofaktoren minimieren, also den Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes therapieren.

Offene oder endovaskuläre Operationen

Ist das Aneurysma jedoch größer als fünf cm, sollte mit einem Arzt über eine Operation gesprochen werden. Dabei unterscheidet man heute zwei Verfahren: die offene und die endovaskuläre Operation. Bei der offenen Variante wird die Bauchdecke geöffnet, um aus der Aorta die abgelagerten Fette und das Cholesterin zu entfernen. Hernach wird zur Überbrückung eine Gefäßprothese eingesetzt. Eine andere Möglichkeit stellt das Einbringen einer endovaskulären Stentprothese dar. Hierbei handelt es sich um ein Metallgitter, das von einer Gefäßprothese umgeben ist. Die Prothese wird in zusammengeklappter Form in die Leistenarterie eingebracht und bis zum Aneurysma geschoben. Hier entfaltet sich der Stent.